Ein Bauer mahnt!
(von Franz Trebing †, Bad Zwesten, aus dem Jahr 1972)
1.) Weißt du wer dich ernährte,
Deutschland in tiefster Not?
Da niemand dir gewährte
in aller Welt das Brot.
Und als dich auf die Straßen
der nackte Hunger trieb
der sich über die Maßen
in dein Gesichte schrieb.
Weißt du wer dich ernährte
und rettete das Land?
Nächst Gott – war’s der
entehrte, verachtete
Bauernstand.
2.) Nun hast du satt zu essen
könntest zufrieden sein.
Und schon hast du vergessen
des Hungers Qual und Pein.
Bist trunken wohl und süchtig
vom Rausch der „neuen“ Zeit?
Und was dir einst so wichtig,
wen kümmert das noch heut?
Lässest uns „schrumpfen“ weiter
bei vorenthaltnem Lohn!
Wir kranken – du Lebst weiter-
Sag, ist das nicht ein Hohn?
3.) Deutschland, ich muß dich mahnen;
opfere die Bauern nicht!
Wer könnte heute ahnen,
wie schnell mal alles bricht?
Brennt irgendwo ein Feuer,
und dein Brot käm weit her,
dann wird’s auf einmal teuer,
darum die Mahnung hör’s.
Wenn du willst über dauern,
-das willst du sicherlich-?
Dann brauchst du deine
Bauern, denn sie ernähren dich!
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Wir haben an dieser Stelle ein Gedicht von einem Landwirt aufgeführt, das so vor 50 Jahren in der HNA abgedruckt wurde.
In einer Zeit, in der wieder Krieg in Europa herrscht,
wo z. B. Logistik- und Düngerkosten stark angestiegen sind,
können wir vielleicht gemeinsam versuchen, wieder stärker auf regionale und saisonale Wertschöpfung zu achten und das Wohl der uns anvertrauten Tiere stärker zu fördern. Diese Zeit bringt vielleicht an der ein oder anderen Stelle auch neue Chancen mit sich, die wir nutzen sollten.
Wir alle wünschen uns, dass der Frieden in Europa zurückkehrt und bis dahin sollten wir das Beste aus der Situation machen.
Regionale und saisonale Waren und Dienstleistungen gibt es z.B. hier:
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https://edermuender.de
Die Seiten richtet sich an Erzeuger gleichermaßen wie auch an Verbraucher.
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