• Name des Verein / Organisation: BUND Ortsgruppe Edermünde

Fundigel im Herbst: Richtig handeln!
Die „Igelsaison” ist eröffnet.
Dieser Artikel gehört jetzt an Pinnwand oder Kühlschrank.
Die Igel sind im Endspurt, um sich Reserven für den Winterschlaf anzufressen
und einen geeigneten Platz zu suchen. Beides wird immer schwieriger. Das
Nahrungsangebot und die Schlafplätze fallen Laubsauger und „Ordnung“ zum
Opfer. Dichte Zäune zerschneiden den Lebensraum. Igel sind streng geschützt
und mittlerweile auf der Roten Liste bedrohter Arten.

Rechtslage:

Die Aufnahme von Wildtieren ist NUR erlaubt, wenn:
-Tier hilfsbedürftig
-Sachkunde vorhanden
-Auswilderung als Ziel

UND: Päppeln, ohne die nötigen Kenntnisse verursacht Tierleid.
Die häufigsten Fehler bei der Igelpflege:
Was macht sie krank?

Obst, Milchprodukte, Igeltrockenfutter, Hundefutter, Katzenfutter ohne Ergänzung, schmutzige Futterstellen
Was ist lebensbedrohlich?

Ungeeignete Medikamente (auch „pflanzliche“). Anwendung selbst geeigneter Medikamente am geschwächten/ unterkühlten Tier. Fütterung geschwächter/unterkühlter Tiere.

Kranke Igel benötigen Behandlung durch igelkundige Tierärzte keinesfalls „irgendwas“ vom Haustier.
Die voreilige Parasitenbehandlung instabiler Igel verläuft oft tödlich.
Vorsichtig Zecken/Fliegeneier absammeln ist okay.
Was brauchen Igel wirklich? Hier steht es: www.pro-igel.de
Aktuelle Merkblätter (unter „Veröffentlichungen“)

 

  1. Wildtier Igel
  2. Gefahr erkannt – Gefahr gebannt
  3. Unterschlüpfe und Futterhäuser für Igel im Garten
  4. Pflege hilfsbedürftiger Igel (das Wichtigste für Fundigel)
  5. Ernährung hilfsbedürftiger Igel
  6. Aufzucht verwaister Igelsäuglinge
  7. Hilfsbedürftige Jungigel im Herbst
  8. Winterschlaf in menschlicher Obhut
  9. Auswilderung von Igelpfleglingen
  10. Rechtsvorschriften rund um Igelschutz

Die „Igelsaison” ist eröffnet.
Dieser Artikel gehört jetzt an Pinnwand oder Kühlschrank.
Die Igel sind im Endspurt, um sich Reserven für den Winterschlaf anzufressen und einen geeigneten Platz zu suchen. Beides wird immer schwieriger. Das Nahrungsangebot und die Schlafplätze fallen Laubsauger und „Ordnung“ zum Opfer. Dichte Zäune zerschneiden den Lebensraum. Igel sind streng geschützt und mittlerweile auf der Roten Liste bedrohter Arten.

Rechtslage:
Die Aufnahme von Wildtieren ist NUR erlaubt, wenn:

  • Tier hilfsbedürftig
  • Sachkunde vorhanden
  • Auswilderung als Ziel

UND: Päppeln, ohne die nötigen Kenntnisse verursacht Tierleid.

Die häufigsten Fehler bei der Igelpflege:
Was macht sie krank?
Obst, Milchprodukte, Igeltrockenfutter, Hundefutter, Katzenfutter ohne Ergänzung, schmutzige Futterstellen
Was ist lebensbedrohlich?
Ungeeignete Medikamente (auch „pflanzliche“). Anwendung selbst geeigneter Medikamente am geschwächten/ unterkühlten Tier. Fütterung geschwächter/ unterkühlter Tiere.
Kranke Igel benötigen Behandlung durch igelkundige Tierärzte
keinesfalls „irgendwas“ vom Haustier.
Die voreilige Parasitenbehandlung instabiler Igel verläuft oft tödlich.
Vorsichtig Zecken/Fliegeneier absammeln ist okay.

Was brauchen Igel wirklich? Hier steht es: www.pro-igel.de

Aktuelle Merkblätter (unter „Veröffentlichungen“)

Übersicht: Welche Igel brauchen Hilfe?
Fitte Igel ab 500 Gramm: Nein
Insektenfreundlicher Garten, Nistmaterial und Verstecke (Merkblatt 3)
Knapp unter 500 Gramm:
Futter katzen- und waschbärsicher anbieten (sh Merkblatt 5)
Deutlich unter 400 Gramm oder verletzt/ krank
(siehe Grafik): Merkblatt 4, menschliche Obhut.

Igel - Pflegestellen finden: z.B.Facebook-Gruppen wie „IGEL-Notfälle“:

Überzeugt euch von Fachwissen, Platzangebot und Hygiene - es gibt leider
schwarze Schafe!

Kranke Igel erkennen Foto: BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Kranke Igel erkennen Foto: BUND Naturschutz in Bayern e.V.